Göttingen: Workshop auf der Tagung des Zentrums für Salutogenese: „Die Kraft des ‚Erfahrbaren Atems‘ als salutogenetische Verbindung zwischen Partnern und Gruppen“ mit Veronika Langguth (mehrtägig)

Zum Workshop: Einatmen = inspirare (lat.) = einhauchen bedeutet, das „Außen“, „die Welt“ mit allen ihren Ein-drücken in sich hineinzulassen. Ausatmen = exspirare (lat.) = aushauchen meint, sich selbst im Außen, in der Welt zum Ausdruck zu bringen, zu (re-) agieren, zu wirken. In der Ruhe nach dem Ausatem, der (schöpferischen) Atempause geschieht „das Sein“, Nachspüren, Verarbeiten, „Verdauen“.
Sowohl in Institutionen, in deren Mittelpunkt Gesundheit und Heilung stehen, als auch in Schulen, sozialen Einrichtungen sowie im Industrie- und Dienstleistungsbereich zeigt sich, dass gemeinsames Üben am „Erfahrbaren Atem nach Prof. Ilse Middendorf®“ – neben den heilsamen Wirkungen – als Faktor der Persönlichkeitsentwicklung verbindet und ein Verständnis für den, die anderen, das Anders-artige hervorruft oder vertieft.
Neben haptischen Übungsweisen sensibilisiert die Arbeit mit Vokalatemräumen über den Ton eine salutogenetische Verbindung zwischen zwei oder mehreren Beteiligten. Auch in der „Bewegung aus dem Atem“, in der sich allein aus der Atemkraft im Ausatem verschiedenartige Bewegungsrichtungen entwickeln, entsteht ein „schöpferisches Drittes“ : Eine Kommunikation ohne Worte, die wahrhaftig ist, weil nicht absichtlich erzeugt, die verbindet und unterscheidet, auf jeden Fall bereichernd bis beglückend sein kann. Wir erleben den, die anderen auf einer neuen Ebene, in einer gesamtgesellschaftlich wirkenden und wirksamen salutogenetischen Beziehungsqualität.
Im Workshop werden Ansätze all dieser Möglichkeiten erfahrbar gemacht.

Mehr Infos: www.salutogenese-zentrum.de

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